FDP Stuhr ruft zur Teilnahme an der zweiten Runde der Bürgermeisterwahl auf

Der Vorsitzende des Ortsverbands Stuhr der Freien Demokraten, Jan-Alfred Meyer-Diekena, sieht seine Partei in einer guten Ausgangsposition für die anstehende zweite Runde der Bürgermeisterwahl. „Gemessen an den Ergebnissen der Europawahl (5,96 Prozent für die FDP), den Kommunalwahlen 2016 (8,7 Prozent) und 2011 (4,0 Prozent) war das Ergebnis der Bürgermeisterwahl mit 13,3 Prozent für uns hervorragend. Das ist insbesondere auf den unermüdlichen Einsatz unseres Kandidaten Dr. André Uzulis zurückzuführen. Dafür gebührt ihm unser besonderer Dank“, sagte Meyer-Diekena. „Die FDP Stuhr ist dadurch in den Fokus der verbliebenen Kandidaten Frank Holle (CDU) und Stephan Korte (Einzelwahlwahlvorschlag, unterstützt durch SPD und Bündnis 90/Die Grünen) gerückt.
Nicht nur sie, sondern auch die Wählerinnen und Wähler sehen die FDP-Stuhr nun in der Mitverantwortung für die Zukunft unserer Gemeinde“, so Meyer-Diekena weiter. „Diesem
Anspruch wollen wir gerecht werden.“

„Wir sind uns unserer Verantwortung bei dieser Stichwahl bewusst“, erklärte Alexander Carapinha Hesse, Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion. „Viele bekennende Wähler von Herrn Dr. Uzulis haben angekündigt, aus Enttäuschung über den Ausgang der ersten Runde nicht zur Stichwahl gehen zu wollen.“ Carapinha Hesse gibt zu bedenken: „Nicht zur Wahl zu gehen, würde allerdings bedeuten, Anderen die wichtige Entscheidung über den künftigen Bürgermeister zu überlassen.“

Gemeinsam mit Fraktion und Ortsverbandsvorstand führte die FDP Stuhr in der vergangenen Woche Gespräche mit den verbliebenen Kandidaten Holle und Korte. Dabei ging es um Entwicklungspotenziale der Gemeinde und anstehende Projekte, vor allem aber um die Perspektiven der Zusammenarbeit.

Für die Freien Demokraten sind die Grundsätze und
Ansprüche maßgebend, die bereits für ihren eigenen Kandidaten galten: Die FDP Stuhr erwartet vom neuen Bürgermeister einen fairen Dialog auf Augenhöhe mit allen Angehörigen des Gemeinderates über Fraktionsgrenzen hinweg und unabhängig von der Parteizugehörigkeit.

Carapinha Hesse: „Der Markenkern der Freien Demokraten ist Information und Transparenz.
Beides ist unabdingbare Voraussetzung für eine gelingende Zusammenarbeit, die auf der Basis von gegenseitigem Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung zu stehen hat. Wir sehen den Bürgermeister nicht als verlängerten Arm einer Fraktion oder einer Partei an.“

Sein Partei- und Fraktionskollegen Jürgen Timm ergänzt: „Der Bürgermeister ist nicht einer Partei verpflichtet. Er muss das Wohl aller Bürgerinnen und Bürger im Auge haben.“

In diesem Zusammenhang ruft die FDP-Stuhr alle Wählerinnen und Wähler dazu auf, am 16. Juni vom Wahlrecht Gebrauch zu machen. Den Wählern von André Uzulis aus der ersten Runde empfehlen die Freien Demokraten, sich nun für den Kandidaten zu entscheiden, der nach ihrer Ansicht die genannten Grundsätze und Ansprüche an einen Bürgermeister am besten in seiner Amtsführung umsetzt. Zugleich fordern die Liberalen die beiden verbliebenen Kandidaten auf, die Menschen in Stuhr nicht nur von sich zu überzeugen, sondern sie auch zur Teilnahme an der zweiten Runde der Bürgermeisterwahl zu motivieren.

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